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Folgen von Klimawandel, Hunger und Unterernährung auf die Ärmsten dieser Welt im Fokus bedeutender internationaler Konferenz

15.04.2013, 00:01 GMT


Ehemaliger US-Vizepräsident Al Gore und Vertreter von stark betroffenen Gemeinschaften unter den Teilnehmenden

Die irische Regierung und die Mary Robinson Foundation – Climate Justice halten heute und morgen (15. und 16. April) eine gemeinsame Konferenz ab, um die Verbindungen zwischen Klimawandel, Hunger und Mangelernährung und deren Auswirkungen auf besonders gefährdete Gemeinschaften zu untersuchen. Vizepremier und Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Handel Eamon Gilmore, Minister für Handel und Entwicklung Joe Costello und Mary Robinson, Präsidentin der Mary Robinson Foundation – Climate Justice sind Gastgeber bei diesem Event.

Die Konferenz, welche in Zusammenarbeit mit dem World Food Programme (WFP) und dem Forschungsprogramm CGIAR und dem Programm zu Klimawandel, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit CCAFS organisiert wurde, wird durch den irischen Staatspräsidenten Michael D Higgins eröffnet werden.

Das Event unter dem Titel “Hunger – Ernährung – Klimagerechtigkeit 2013” findet in Dublin Castle statt und ist ein Treffen globaler Führungskräfte, politischer Entscheidungsträger, Forscher und Vertreter aus Gemeinschaften in Afrika, Asien und Mittelamerika, die sich um die Produktion hochwärtiger und nachhaltiger Nahrungmittel bemühen in Regionen, die besonders stark vom Klimawandel betroffen sind. Die Konferenz ist Teil des Kalenders des irischen EU-Ratsvorsitzes.

Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, UNO-Botschafterin Particia Espinosa, Mitglied der hochrangigen UN-Gruppe zur Entwicklungsagenda nach 2015 sowie EU-Kommissar Andris Piebalgs und beinahe 100 Vertreter von Gemeinschaften an vorderster Front im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels werden gemeinsam über die miteinander eng verbundenen Herausforderungen Hunger, Mangelernährung und Klimawandel diskutieren. Präsidentin Joyce Banda von Malawi wird sich in einer Video-Botschaft an die Delegierten wenden.

Irland genießt internationale Anerkennung für seine Führungsrolle im Kampf gegen den Hunger in einigen der ärmsten Gegenden der Welt.

Der irische Vizepremierminister und Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Handel Eamon Gilmore sagte:

„Irland genießt internationale Anerkennung für seine Führungsrolle im Kampf gegen den Hunger in einigen der ärmsten Gegenden der Welt. 20 Prozent unseres Übersee-Budgets sind dem Kampf gegen den Hunger gewidmet, insbesondere einer Verbesserung der Produktivität von Kleinbauern in Afrika und der Bekämpfung der Mangelernährung von Müttern und Kindern.“

„Da aber mit dem Klimawandel auch die Häufigkeit und Schwere von Dürreperioden und Überschwemmungen gestiegen ist, müssen wir neue innovative Lösungen finden, umd die Gemeinschaften an der vordersten Front besser zu unterstützen. Indem hier Führungskräfte und politische Entscheidungsträger gemeinsam mit Menschen diskutieren, die direkt von Hunger und Klimawandel betroffen sind, wird uns diese Konferenz helfen festzustellen, wie wir betroffenen Landwirten und Haushalten am besten helfen können.“

Minister für Handel und Entwicklung Joe Costello sagte:

„Diese Konferenz bringt die hohe Priorität zum Ausdruck, die der irische EU-Ratsvorsitz entwicklungspolitischen Themen entgegenbringt. Wir bringen Menschen aus Entwicklungsländern zusammen, um ihre Erfahrungen mit bestehenden Entwicklungsprogrammen zu hören und ihre Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Ernährungssicherheit zu erfahren. Ich freue mich darauf, von der Erfahrung der Kleinbauern in Ländern wir Äthiopien und Malawi zu hören. Es ist notwendig, diese Erfahrungen in den politischen Diskussionen auf internationaler Ebene mit zu bedenken.“

Der Zusammenhang zwischen Hunger, Unterernährung und Klimawandel wird offensichtlich, wenn wir den Erfahrungsberichten der ärmsten und am stärksten gefährdeten Menschen Gehör schenken.

Die Präsidentin der Mary Robinson Foundation für Klimagerechtigkeit Mary Robinson fügte dem hinzu:

„Der Zusammenhang zwischen Hunger, Unterernährung und Klimawandel wird offensichtlich, wenn wir den Erfahrungsberichten der ärmsten und am stärksten gefährdeten Menschen Gehör schenken, die mit unvorhersehbaren Witterungsmustern zu kämpfen haben und nur mit Mühe ihre Familien ernähren können. Ernten werden vernichtet, Lebensmittelpreise steigen rasant nach oben und Millionen Menschen werden in Richtung Armut und Hunger gedrängt. Für Menschen, die über Macht und Einfluss verfügen, ist es oft das Wichtigste, denen, die Hilfe suchen, vorerst einfach zuzuhören. Diese Konferenz verleiht jenen eine Stimme, die besonders hilfsbedürftig sind und bietet politischen Entscheidungsträgern und Führungskräften eine wichtige Gelegenheit zuzuhören, zu lernen und in Folge mit gutem Beispiel voranzugehen. Ich hoffe, dass das, was die politischen Entscheidungsträger auf dieser Konferenz hören und lernen, ihnen helfen wird, einen Beitrag bei der Gestaltung einer neuen Entwicklungsagenda zu spielen.“

Es wird erwartet, dass aus der Konferenz über Hunger, Ernährung und Klimawandel 2013 eine Reihe von Empfehlungen über die nächsten notwendigen Schritte zur Unterstützung besonders gefährderter Haushalte hervorgehen werden. Diese kommen zu einem passenden Zeitpunkt, da weltweit gerade über den Stand der Millenniumsziele diskutiert wird.

„Diese Konferenz ist eine großartige Gelegenheit, den Prozell der Formulierung dessen, was die Millenniumsziele der UNO schließlich ersetzen soll, zu beeinflussen und zu bereichern“, sagte die Geschäftsführende des WFP Ertharin Cousin. „Sicherzustellen, dass die Menschen auf der Welt Zugang zu guter Ernährung haben, ist ein Fundament zukünftigen Wohlstands, besonders im Bezug auf unseren Zugang zu jenen Gemeinschaften, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.“

Die Delegierten der Konferenz werden versuchen, das traditionelle Wissen der Landwirte und ihre Anpassungspraktiken mit wissenschaftlichen Innovationen zu vebinden, um den Hunger zu verringern, die Ernährung zu verbessern und dem Gemeinschaften zu helfen, sich dem Klimawandel anzupassen.

„Dieses Treffen ist eine Gelegenheit, Ernährungssicherheit mittels klima-intelligenter Landwirtschaft ganz oben auf die politische Tagesordnung zu setzen“, sagte Frank Rijsberman, CEO des CGIAR-Konsortiums. „Und wenn wir das tun, lasst uns sicherstellen, dass unsere Forschungsagenda sich weiterhin an der Selbstverpflichtung der G8 orientiert, sich für die Armen zu engagieren, indem sie die Bedürfnisse der Kleinbauern berücksichtigt, die die geringste Kapazität haben, sich umzustellen, und am stärksten von der Klimaänderung in Mitleidenschaft gezogen werden.“

„Hunger – Ernährung – Klimagerechtigkeit“ wird unterstützt vom International Institute for Environment and Development (IIED) und dem Children’s Investment Fund Foundation (CIFF).

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