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Irischer Fischereiminister sichert wichtigen Durchbruch bei EU-Verhandlungen über Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

15.05.2013, 08:01 GMT


Der irische Minister für Landwirtschaft, Nahrungsmittel und Fischerei Simon Coveney konnte heute Morgen gegen 6.15 nach etwa 36-stündigen Verhandlungen ein Mandat der EU-Finanzminister erreichen, in die Endphase der Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik einzutreten.

Die neue Position des Rates der Fischereiminister basiert auf einem 200-seitigen Kompromissdokument, welches Minister Coveney seinen Amtskollegen am Mittwoch Vormittag vorgelegt hatte.

Minister Coveney begrüßte die Unterstützung des Fischerei-Rates und sagte:

“Diese Einigung ist das Resultat von äußerst schwierigen und komplexen Verhandlungen und stellt einen wichtigen Kompromiß von seiten meiner Amtskollegen dar, um den Weg für weitere Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament zu ermöglichen und in den kommenden Wochen die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik zum Abschluss zu bringen.”

Der Minister sagte weiters:

„Diese Entscheidung des Rates ist ein bedeutender vermittelnder Schritt in Richtung des Europäischen Parlaments und wird hoffentlich den Weg für einen erfolgreichen Abschluss der inter-institutionellen Verhandlungen über die Reform frei machen. Sie ist ein Zeichen dafür, wie wichtig dieses einschneidende Maßnahmenpaket für die Fischereiminister ist.“

Der irische EU-Ratsvorsitz hat die Sicherung der GFP-Reform noch vor Ende seiner Vorsitzperiode zur Priorität erklärt und die Dreiparteiengespräche zwischen dem Rat, dem Europäischen Parlament und der Kommission werden nun fortgesetzt, um auf Basis der von Fischereirat erstellten Position eine Einigung zu erzielen.

Minister Coveney – Ich bin überzeugt, dass die heute Morgen erzielte historische Einigung den Weg frei machen wird für ein europaweites Rückwurfverbot, eine nachhaltige Bewirtschaftung der Firschbestände, verbessertes Fangflottenmanagement und eine praktikable Regionalisierungspolitik.

Minister Coveney fügte hinzu:

“Der Rat hat im Verlauf der Verhandlungen in den letzten Monaten die praktischen Herausforderungen für die Fischer und die potenziellen sozio-ökonomischen Auswirkungen auf küstennahe Gemeinden anerkannt. Ich bin überzeugt, dass die heute Morgen erzielte historische Einigung den Weg frei machen wird für ein europaweites Rückwurfverbot, eine nachhaltige Bewirtschaftung der Firschbestände, verbessertes Fangflottenmanagement und eine praktikable Regionalisierungspolitik. Das Maßnahmenpaket wird den Rahmen für langfristige Nachhaltigkeit von Fischbeständen entlang unserer Küsten sichern und damit die zukünftige Wirtschaftlichkeit unserer Fangflotte und damit auch der weiterverarbeitenden Industrie und der Gemeinden, die auf sie angewiesen sind.“

„Das heute Morgen verabschiedete Paket wird uns ermöglichen, die Fischbestände in europäischen Gewässern wieder aufzubauen und deutlich verbesserte Quoten für Fischer bringen, wenn die schädliche Praxis von  Fisch-Rückwürfen langsam der Vergangenheit angehört und wir die Resultate dieser Veränderung in anwachsenden Beständen sehen werden; damit wird für unsere Fischer und die küstennahen Gemeinden eine bessere und sicherere Zukunft gewährleistet.“

Der Minister wird heute Vormittag den neuen Kompromiß dem Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments präsentieren und die dahinter liegenden Überlegungen erläutern.

Der Minister sagte abschließend:

“Wir geben uns keinen Illusionen hin, was die Herausforderungen betrifft, die uns in den Gesprächen mit dem Europäischen Parlament noch erwarten. Dennoch nimmt das starke Kompromiß-Mandat, das ich heute erhalten habe, nun auch unsere Co-Legislatoren im Parlament in die Verantwortung, sich ebenfalls kompromißbereit zu zeigen, damit wir die Gemeinsame Fischereipolitik erfolgreich verabschieden können, was schließlich das gemeinsame Ziel beider Institutionen ist.“

 

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