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Fischereireform verabschiedet – Bessere Zukunft für Europäische Fischwirtschaft gesichert

30.05.2013, 09:00 GMT


Der irische EU-Ratsvorsitz konnte heute ein Ergebnis zu einem seiner wichtigsten Schwerpunkte sichern – die neue Gemeinsame Fischereipolitik der EU konnte verabschiedet werden.

Der irische Fischereiminister Simon Coveney begrüßte diese Übereinkunft: “Ich habe zu Beginn des irischen EU-Ratsvorsitzes ein ehrgeiziges und anspruchsvolles Arbeitsprogramm vorgelegt, da ich der Überzeugung war, dass die Reform unserer Fischerei unbedingt jetzt erfolgen muss.“

Minister Coveney – “Nachdem ich in den letzten Monaten den Vorsitz über intensive Verhandlungen geführt habe, freue ich mich heute besonders, dass wir eine politische Einigung erzielt haben, welche praktisch, implementierbar und von Grund auf auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.“

“Diese Politik wird eine vitale, lebendige Industrie und gesunde Bestände in weiterer Zukunft sichern.”

Die wichtigsten erreichten Punkte der neuen Gemeinsamen Fischereipolitik sind:

  • Mit der neuen Politik haben wir Quoten gesetzt, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußen. Dadurch sind gesunde Bestände sichergestellt und die Quoten erhöhen sich durch die maximale, aber nachhaltige Nutzung der vorhandenen Bestände.
  • Ein Rückwurf des Beigangs ist in Zukunft veboten. Dadurch wird der bisherigen Praxis von Verschwendung durch Rückwürfe ein Ende gesetzt. Die neue Richtlinie sieht dafür höhere Quoten für Fischer vor.
  • Die neue Fischereipolitik sieht die Fischer als zentrale Akteure bei der Entwicklung von technischen und umweltschützenden Maßnahmen zum Schutz von jungen und gefährdeten Fischbeständen; die Entscheidungen werden auf regionaler Ebene getroffen. Dies ist eine komplette Abkehr von der bisher auf Brüssel fokussierten Vorgehensweise.
  • ein aktives Engagement für die Entwicklung und Stärkung von biologisch sensiblen Regionen wie Laichplätzen und Gebieten mit einem hohen Anteil an Jungfischen

Zur Beendigung der Rückwurfpraxis sagte Minister Coveney: “Dieses komplexe Element war einer der umstrittensten Punkte, wo die Einigung besonders schwierig war aufgrund der vielen unterschiedlichen Perspektiven dazu, wie ein solches Verbot in der Praxis durchführbar sei.”

Minister Coveney – “Wir haben uns heute früh darauf geeinigt, eine neue Fischereipolitik umzusetzen, die die Bestände wieder aufleben lassen soll und gleichzeitig dabei behilflich ist, den Lebensunterhalt für Fischer und Gemeinschaften, die von der Fischerei abhängig sind, zu schützen.”

Die Reform ist als Ganzes gesehen nicht nur ein Beifangverbot, sondern liefert auch Möglichkeiten, neue nachhaltige Fischfangmethoden einzuführen, einen transparenteren und wettbewerbsfähigeren Markt sicherzustellen und den Fischern eine stärkere Stimme zu verleihen, indem ihnen eine zentrale Rolle bei fischereibezogenen Entscheidungen eingeräumt wird.

Die Einigung zwischen EU-Ratsvorsitz, Europäischem Parlament und Europäischer Kommission muss nun noch durch den Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) endgültig abgesegnet werden.

ENDE

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