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Ratsvorsitz sichert Einigung über Entwicklung des europäischen globalen Satellitennavigationsystems

09.04.2013, 14:11 GMT


Galileo wird ein hochgenaues, garantiert globales Service unter ziviler Kontrolle bieten.

Der irische Ratsvorsitz konnte eine Einigung mit dem Europäischen Parlament über eine EU-Verordnung  zur Implementierung und Nutzung eines europäischen Satellitennavigationssystems. Zweck dieser Verordnung ist die Etablierung eines neuen Finanz- und kontrollrahmens für die zwei europäischen Satellitennavigationsprogramme Galileo und EGNOS für die nächste Finanzperiode von 2014 bis 2020 und darüberhinaus. Dier Verordnung ersetzt und widerruft die Verordnung (EC) Nr. 683/2008, auf dem die europäischen Satellitennavigationsprogramme derzeit basieren. Die heute mit dem Europäischen Parlament erreichte Einigung muss noch durch die Mitgliedsstaaten im Ausschuß der Ständigen Vertreter bestätigt werden.

Der irische Minister für Transport, Tourismus und Handel Leo Varadkar sagte über die Ergebnisse der jüngsten Verhandlungen: “Die neue Verordnung bietet eine ehrgeizige aber realisierbare Vorgabe für die EU, seine Fähigkeiten im Bereich der Satellitentechnologie auszubauen, insbesondere im Rahmen seines exzellenten Galileo-Programmes.“ Die Forschung und Entwicklung betreffenden Elemente des Abkommens werden über Horizont 2020 finanziert werden – ein Programm im potenziellen Umfang von 70 Milliarden Euro, über welches der irische Ratsvorsitz derzeit m it dem Europäischen Parlament in Verhandlung steht.

 

Anmerkungen für Redakteure:

Das Galileo-Pgrogramm ist eine europäische Initiative für ein hochmodernes globales Satellitennavigationssystem, welches einen hochpräzisen, garantiert globalen Ortungsdienst unter ziviler Kontrolle bieten soll. Das System wird im Vollausbau aus 30 Satelliten bestehen sowie den dazugehörigen  terrestrischen Anlagen. Galileo wird mit den beaten anderen weltweiten Navigationssystemen GPS und GLONGASS interagieren.

Die neue Verordnung dient als grundsätzliches Regelwerk für die Programme Galileo und EGNOS innerhalb der neuen MFR-Periode 2014-2020 und sieht Finanzierungs- und Kontrollsysteme für die Implementierung und den Betrieb der Systeme im Rahmen der Programme Galileo und EGNOS vor, wie etwa den Betrieb der Infrastruktur im Weltraum und der terrestrischen Anlagen, die notwendigen Ergänzungs- und Ersatzarbeiten, Zertifizierungsverfahren und insbesondere auch die Erbringung von Dienstleistungen.

Der Vorschlag enthält die folgenden Hauptelemente:

  • einen Finanzierungsantrag über 6,3 Milliarden Euro (über das EU-Budget voll ausfinanziert). Diese Zuteilungen werden zur Finanzierung der Abschluß- und Implementierungsphase von Galileo eingesetzt sowie für Aktivitäten im Zusammenhang mit der Nutzung des Systems wie im Galileo- und EGNOS-System jeweils vorgesehen;
  • eine Definition des EU-Satellitennavigationssystems, Programme und der Dienstleistungen, die diese anbieten werden;
  • einen neuen Kontrollrahmen, welches eine strenge Aufgabenteilung zwischen der Kommission, der Europäischen GNSS-Agentur und der ESA vorsieht;
  • Details zu Beschaffungsverfahren in den Programmen.

Die europäische Erweiterung bestehender Satellitennavigations- und -ortungssysteme EGNOS, ist das erste europäische Projekt im Bereich der Satellitennavigation und hat den Weg für Galileo geebnet, ein eigenes unabhängiges weltweites Satellitennavigationssystem, das sich derzeit noch in der Entwicklungsphase befindet. EGNOS ist bereits im Betrieb und ist bereits als offener Dienst und als sicherheitskritischer Dienst für den Flugverkehr verfügbar.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier.  

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